Makulaödem Behandlung beim Augenarzt

Therapie und operative Verfahren

Behandlung des Makulaödems

Ein Makulaödem ist eine Flüssigkeitseinlagerung in der Netzhautmitte, die zu unscharfem oder verzerrtem Sehen führt. Es entsteht häufig im Zusammenhang mit Diabetes, Gefäßverschlüssen oder entzündlichen Erkrankungen. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Ausmaß der Schwellung. Meist kommen Medikamente in Form von Injektionen ins Auge, Lasertherapien oder in bestimmten Fällen operative Verfahren zum Einsatz. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Flüssigkeit zu verringern, das Sehvermögen möglichst zu stabilisieren und ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Medikamentengabe

Augentropfen und Medikamente

Augentropfen und Tabletten können je nach Ausprägung und Ursache bei einem Makulaödem sinnvoll eingesetzt werden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Entzündung die Ursache ist. Bestimmte entzündungshemmende Medikamente – wie Kortison in Tropfen- oder Tablettenform – können die Schwellung der Netzhaut verringern. Auch die gute Einstellung von Blutzucker oder Blutdruck mit Tabletten wirkt sich positiv aus, wenn diese Erkrankungen zum Ödem beigetragen haben. Studien zeigen auch vielversprechende Ergebnisse, wenn bestimmte Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Injektionen ins Auge

Intravitreale Medikamentengabe (IVOM)

Die wichtigste und häufigste Behandlungsmethode bei einem Makulaödem ist die sogenannte intravitreale operative Medikamenteneingabe, kurz IVOM. Dabei wird unter sterilen Bedingungen ein Wirkstoff direkt in den Glaskörper des Auges eingebracht. Abhängig von der Ursache können verschiedene Medikamente eingesetzt werden. Anti-VEGF-Präparate hemmen krankhafte Gefäßneubildungen und verringern die Durchlässigkeit der Blutgefäße, während Kortisonpräparate vor allem entzündungshemmend wirken und die Schwellung reduzieren. Die Injektion erfolgt ambulant in der Praxis unter örtlicher Betäubung und ist für den Patienten in der Regel schmerzarm. Da die Wirkung zeitlich begrenzt ist, muss die Behandlung meist in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

IVOM intravitreale Injektion bei Makulaödem

Behandlung mit dem Laser

Lasertherapie bei Makulaödem

In bestimmten Fällen kann eine Lasertherapie zur Behandlung des Makulaödems sinnvoll sein. Besonders bei Flüssigkeitsaustritten aus einzelnen undichten Gefäßen, etwa nach einem Gefäßverschluss oder im Rahmen einer diabetischen Netzhauterkrankung, kann der Laser gezielt eingesetzt werden. Das Licht des Lasers verschließt die undichten Stellen, sodass weniger Flüssigkeit in die Netzhaut austreten kann. Die Behandlung findet ambulant statt, verläuft in der Regel schmerzarm und kann in manchen Fällen mit anderen Therapien kombiniert werden.

Vitrektomie bei Makulaödem

Vitrektomie

Operative Therapie

Wenn ein Makulaödem durch Zugkräfte des Glaskörpers oder durch feine Membranen auf der Netzhaut verursacht wird, kann ein operativer Eingriff notwendig werden. Hierbei wird im Rahmen einer sogenannten Vitrektomie der Glaskörper entfernt, um die Netzhaut zu entlasten. Zusätzlich können störende Membranen vorsichtig von der Netzhautoberfläche gelöst werden. Der Eingriff wird in einem speziell ausgestatteten OP-Saal durchgeführt und kann je nach Situation unter örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose erfolgen. Er ist insbesondere dann sinnvoll, wenn andere Behandlungsformen keine ausreichende Wirkung zeigen.

Begleitende Maßnahmen

Neben den augenärztlichen Therapien spielen auch allgemeine Maßnahmen eine wichtige Rolle. Eine gute Einstellung von Blutzucker- und Blutdruckwerten, besonders bei Patienten mit Diabetes mellitus oder Bluthochdruck, ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Regelmäßige Kontrollen in der Augenarztpraxis helfen, die Wirksamkeit der Therapie zu überprüfen und rechtzeitig Anpassungen vorzunehmen. Auf diese Weise kann die Behandlung optimal auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden.

Makula Ärzte Frankfurt Hessen

Das Makulaödem kann unterschiedliche Ursachen haben und erfordert daher eine individuell angepasste Therapie. Je nach Befund setzen wir intravitreale Medikamentengaben, Laserbehandlungen oder operative Verfahren ein. Ziel ist es, die Flüssigkeitseinlagerung in der Netzhaut zu reduzieren, das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und die Sehschärfe unserer Patientinnen und Patienten möglichst langfristig zu stabilisieren

Prof. Dr. med. Frank Koch
Dr. med. Svenja Deuchler
Makula Experten Augenzentrum Frankfurt

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