IVOM Spritze beim Makulaödem

intravitreale operative Medikamentengabe

Injektionen ins Auge (IVOM)

Eine bewährte Behandlungsmethode bei einem Makulaödem ist die IVOM, bei der ein Medikament direkt in das Auge gespritzt wird. Diese gezielte Therapie kann die Schwellung verringern, die Sehschärfe verbessern und weitere Schäden verhindern. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie eine IVOM funktioniert, welche Medikamente eingesetzt werden, wie der Ablauf der Behandlung aussieht und worauf Sie als Patient achten sollten.

Definition

Was bedeutet IVOM?

IVOM steht für intravitreale operative Medikamentengabe. Dabei handelt es sich um eine Augenspritze, bei der das Medikament direkt in das Innere des Auges, den Glaskörper, injiziert wird. Diese Methode ermöglicht, das Medikament genau an den Ort zu bringen, an dem es benötigt wird – direkt zur Netzhaut und zur Makula. Dadurch wirkt die Behandlung stärker und schneller als Tabletten oder Augentropfen.

VEGF und Anti-VEGF

Welche Medikamente werden verwendet?

Bei einer IVOM kommen vor allem zwei Arten von Medikamenten zum Einsatz. Die erste Gruppe sind die sogenannten Anti-VEGF-Medikamente. VEGF ist ein Eiweiß, das die Bildung neuer, oft undichter Blutgefäße fördert. Anti-VEGF-Medikamente wie Ranibizumab, Aflibercept oder Bevacizumab blockieren dieses Eiweiß, reduzieren die Flüssigkeitsansammlung in der Makula und können die Sehschärfe verbessern. Die zweite Gruppe sind Kortikosteroide, die entzündungshemmend wirken. Sie werden eingesetzt, wenn Anti-VEGF-Medikamente nicht ausreichend wirken oder wenn das Makulaödem durch entzündliche Prozesse verursacht wird. Kortikosteroide können als Injektionen oder Implantate verabreicht werden.

Wie erfolgt die Injektion?

Ablauf der IVOM

Vor der Behandlung wird das Auge gründlich untersucht. Häufig erfolgt zusätzlich eine spezielle Untersuchung, die OCT (Optische Kohärenztomographie) genannt wird, um die Dicke der Makula genau zu messen. Vor der Injektion wird das Auge mit betäubenden Augentropfen behandelt und gründlich desinfiziert, um Infektionen vorzubeugen. Anschließend wird das Medikament mit einer sehr feinen Nadel direkt in den Glaskörper gespritzt. Der Eingriff selbst dauert nur wenige Minuten. Nach der Injektion wird das Auge noch einmal kontrolliert und mit Augentropfen versorgt. Kleine Blutungen oder Reizungen an der Einstichstelle sind möglich, verschwinden jedoch in der Regel von selbst.

Im Augenzentrum Frankfurt können auf Wunsch auch Beruhigungstabletten oder eine Kurznarkose vor dem Eingriff verabreicht werden.

IVOM intravitreale Injektion bei Makulaödem

Häufigkeit und Wirkung der Behandlung

Wie oft muss ich zum Augenarzt?

Die Behandlung erfolgt meist mehrfach in den ersten Monaten, häufig in monatlichen Abständen. Je nach Ansprechen des Auges kann das Intervall danach verlängert oder verkürzt werden. Manche Patienten benötigen regelmäßige Auffrischungen, während andere nach einigen Monaten stabil bleiben. Viele Patienten bemerken bereits nach den ersten Injektionen eine Verbesserung der Sehschärfe oder eine geringere verschwommene Sicht. Wichtig ist, die Behandlung regelmäßig fortzusetzen, da ein unbehandeltes Makulaödem zu dauerhaften Sehverlusten führen kann. Besonders bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes ist oft eine langfristige Therapie notwendig.

Risiken und Nebenwirkungen

Wie sicher ist eine IVOM Behandlung?

IVOMs gelten allgemein als sichere Behandlung, doch wie bei jedem medizinischen Eingriff gibt es mögliche Risiken. Dazu zählen seltene, aber ernsthafte Infektionen im Auge, ein vorübergehend erhöhter Augeninnendruck, vor allem bei Kortikosteroiden, kleine Blutungen oder Reizungen an der Einstichstelle sowie eine kurzfristige verschwommene Sicht direkt nach der Injektion. Ihr Augenarzt wird alle Risiken sorgfältig mit Ihnen besprechen und individuell abwägen.

Ninel Kenikstul Augenärztin

Die Injektion ins Auge wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. In der Regel verspürt der Patient nur einen leichten Druck. Die Behandlung ist sehr sicher und hat das Ziel, das Sehvermögen zu erhalten oder zu verbessern.

Oberärztin Ninel Kenikstul
Makula Expertin Augenzentrum Frankfurt

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